Zuschlagskühlung mit Luft 

In der Regel ist die Zugabe von Kaltwasser und Eis ausreichend um die erforderliche Betontemperatur aus der Mischanlage zu erreichen.

Für manche Spezialbetone, welche wenig Wasser enthalten oder eine sehr niedrige Gießtemperatur erfordern, kann es zudem notwendig werden, auch die Zuschläge zu kühlen. Dies kann mittels Kaltwasser oder –luft erfolgen.

Da das Baustellenarenal meist limitiert ist, besteht oft nicht die Möglichkeit zusätzliche Silos oder Förderbänder für die Gesteinskühlung mit Kaltwasser aufzubauen.
Hierfür eignet sich eine Gesteinskühlung mittels Kaltluft, da diese meist direkt in die bestehenden Silos der Mischanlage eingebaut werden kann.

Zur Kühlung wird Kaltluft, mit einem vorher definierten Luftstrom, gleichmäßig durch die Gesteine geblasen. Die Luftverteilung erfolgt über speziell ausgelegte und dem Silo angepasste Luftdüsen, welche im unteren Teil des Silos installiert werden.
Durch das Ausnutzen des Verdunstungskühleffektes kann die Kühlung effizienter gestaltet werden. Hierfür werden die Gesteine zusätzlich etwas befeuchtet.

Beim Durchströmen der Schüttung erwärmt sich die kalte Luft. Diese erwärmte Luft transportiert die zugegebene Feuchte wieder aus dem Silo. Somit wird keine zusätzliche Feuchte ins Material gegeben.
Weitere Vorteile der Luftkühlung

  • Kein zusätzlicher Feuchteeintrag in die Gesteinskörnungen
  • Kontinuierlicher Prozess
  • Geringe Betriebskosten
  • Geringe Investitionskosten
  • Mobil
  • Kurze Startzeit der Anlage

DE_Aggregate_Cooling_By_Cold_Air_lightened.jpg
Zur Vergrößerung Bild anklicken

DE_KTI_Concrete_Cooling_by_AIR.jpg
Zur Vergrößerung Bild anklicken